Der ORF leidet unter sinkendem Vertrauen. Kein Wunder: Immerhin wird nach wie vor politisch bestimmt, wer ihn leitet. Eine Entpolitisierung würde dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk helfen, seinen Kernauftrag zu erfüllen.
Wer innenpolitisch nichts weiterbringt, schiebt die Schuld gerne auf „Brüssel“. Dabei sollten wir nicht aus den Augen verlieren, was die EU uns in Österreich bringt – und was mittlerweile selbstverständlich geworden ist.
Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir – heißt es. Was wir in der Schule aber noch viel zu selten lernen, ist, wie wichtig Gesundheit ist und welchen großen Anteil davon psychische Gesundheit einnimmt. Um das zu ändern, müssten die Zuständigkeiten geklärt sein.
Österreich ist eine Exportnation. Jeder zweite österreichische Euro wird im Ausland erwirtschaftet, mehr als eine halbe Million Arbeitsplätze hängen am Handel mit anderen Ländern. Nicht nur die Reichen profitieren also von freiem Handel mit dem Rest der Welt – sondern der Wohlstand der Massen steigt insgesamt.
Die liberale Demokratie wird auch im Inneren von ihren Feind:innen bedroht, sei es von Rechts- und Linksextremist:innen, Islamist:innen oder anderen illiberalen Gruppierungen.
Über die COFAG GmbH, die COVID-19-Finanzierungsagentur des Bundes, wurden viele Milliarden Euro an Wirtschaftshilfen ausgeschüttet. Das war in vielerlei Hinsicht problematisch.
Dass man seine privaten Daten schützen soll, ist an sich nichts Neues. Doch das gesellschaftliche Bewusstsein beim Thema Datenschutz ist noch lange nicht so gut, wie es sein sollte. Dabei ist Datenschutz nicht schwierig – und oft sogar kostenlos.
Seit Jahrhunderten messen wir Arbeitsleistung in Zeit. Und nach wie vor steht eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden weit verbreitet für eine hohe Produktivität von Mitarbeitenden. Ist das noch zeitgemäß?
Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg: FPÖ-Regierungsbeteiligungen scheinen für Mütter ohne Erwerbsarbeit die Möglichkeit „Hausfrau als Beruf“ zu bringen. Das alleine bedeutet aber keine „Wahlfreiheit“.
Leistung muss sich wieder lohnen. Egal ob ÖVP-Arbeitsminister Kocher, Hans Peter Doskozil in seinem Bewerbungsschreiben um den SPÖ-Vorsitz oder die Liberalen, man ist sich überparteilich einig: Harte Arbeit lohnt sich in Österreich anscheinend nicht mehr.