Bildung 

Mutige Reformen für Kindergärten, Schulen, Lehre & Hochschulen

Wir NEOS sind überzeugt, dass der Kindergarten und die Schule die Startrampe in eine erfolgreiche Zukunft sind. Denn die Qualität der Bildung wirkt sich massiv auf das weitere Leben und den sozialen Aufstieg in der Gesellschaft aus. Wir müssen die Talente und Potenziale der Kinder individuell fördern, damit jedes Kind die Möglichkeit auf ein selbstbestimmtes Leben bekommt – egal, aus welchem Elternhaus es kommt und welche Muttersprache es spricht. Das geht nur mit mutigen Reformen und gezielten Investitionen in ein modernes Bildungssystem: mit mehr Freiheiten, dem besten Lehrpersonal und attraktiven Bildungsangeboten ein Leben lang.

  

Unsere NEOS-Konzepte für die beste Bildung:

Hier findest du Details zu unseren Plänen - beginnend beim Kindergarten und der Elementarpädagogik, über Schulen und Hochschulen, bis hin zu Lehre und Erwachsenenbildung:

 

 

„Ich setze mich für ein Bildungssystem ein, das endlich allen Kindern und Jugendlichen dieselben Chancen eröffnet, Talente in den Vordergrund stellt und individuelle Entfaltung möglich macht."

Herausforderungen: 

Österreichs Bildungspolitik schiebt echte Erneuerung seit Jahrzehnten auf die lange Bank. Durch das Drehen an kleinen Schräubchen haben vergangene Regierungen versucht, über die großen Probleme im Bildungssystem hinwegzutäuschen. Doch solange wir nicht die Reformrakete zünden, wird unser Bildungssystem weiterhin weder den Bedürfnissen der Gegenwart gerecht werden, noch unsere Kinder und Jugendliche auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereiten.

1. Knappe Ressourcen im Kindergarten  

Österreich gibt verhältnismäßig viel für Bildung ab der Sekundarstufe aus, nur leider nicht für die Elementarbildung - dabei entfaltet der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung die größte Hebelwirkung zur Chancengerechtigkeit. Zu große Gruppen und zu wenig Fachkräfte stehen qualitativ hochwertiger Elementarbildung oft im Weg. Insbesondere für Ein- bis Dreijährige fehlen flächendeckende Angebote. Für uns steht fest: Ein echter Neustart in der Bildung kann nur gelingen, wenn er von Anfang an beste Bildung und Betreuung für alle Kinder garantiert!

2. Veraltete und ungerechte Schulsysteme 

Das heimische Bildungssystem ist geprägt von starren, veralteten Strukturen und unübersichtlichen politischen Zuständigkeiten zwischen Ländern, Gemeinden und Bund. Schulen haben zu wenig Freiheiten, den Lehrplan selbst zu bestimmen und leiden unter zu viel Bürokratie. Zukunftsweisende Themenfelder wie „Wirtschaftsbildung“ werden im Unterricht außerdem nicht ausreichend abgebildet. Auch bei der Chancengerechtigkeit ist der Aufholbedarf groß: In Österreich sind die Bildungschancen nach wie vor noch ungleicher verteilt als in den meisten anderen Industriestaaten

3. Reformstau bei Lehre und Erwachsenenbildung 

Die Lehre als praxisnahe, kombinierte Ausbildung im Betrieb und in der Berufsschule ermöglicht vielen Jugendlichen einen erfolgreichen Eintritt ins Berufsleben. Denn qualifizierte Fachkräfte sind in vielen Branchen Mangelware und werden händeringend gesucht. Mangels entsprechender Anreize sind Ausbildungsgebote wie die Lehre für Junge aber oft unattraktiv. Und auch in der Erwachsenenbildung lassen sich viele auf keine weitere Ausbildung ein, da langatmiges Ansuchen um Förderungen, Zettelwirtschaft sowie mangelnde Impulse ihnen die Lust dazu rauben.

4. Zu wenig Investitionen in Hochschulen 

Damit Organisation, Lehre und Forschung internationales Spitzenniveau erreichen können,müssen die österreichischen Hochschulen mehr Geldmittel zur Verfügung haben.Auch eine Verbesserung der Studienbedingungen ist dringend nötig - vor allem in Bezug auf das Betreuungsverhältnis. Und solange das Studienbeihilfensystem chronisch unterfinanziert ist, bleibt Chancengerechtigkeit beim Zugang zu Universitäten und Fachhochschulen leider eine Illusion

NEOS-Lösungen für die beste Bildung:

Unser Ziel für ein zukunftsfittes Bildungssystem muss es sein, Kinder und Erwachsene auf die Herausforderungen der modernen Welt vorzubereiten und sie in ihren Talenten und Fähigkeiten individuell zu fördern. Damit beste Bildung in Österreich zum Standard wird, setzen wir NEOS uns für folgende Erneuerungen ein:

1. Mehr Investitionen im Kindergarten

Jeder Euro, den Österreich in die Elementarbildung investiert, macht sich später bezahlt: durch geringere Aufwendungen für Sprachförderung, Nachhilfeunterricht und Sozialleistungen. Für qualitativ hochwertige Elementarbildung sind daher zuallererst bundesweit einheitliche Standards und Anforderungen an die Ausbildung des Kindergartenpersonals nötig. Die Öffnungszeiten müssen künftig so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen beider Elternteile gerecht werden und einer Berufstätigkeit nicht im Weg stehen. Dafür müssen wir die Ausgaben in die Elementarbildung auf rund zwei Prozent des BIPs erhöhen (aktuell investiert Österreich nicht einmal die Hälfte).

2. Schulsystem modernisieren, Chancenindex einführen

Um die Schule endlich in das 21. Jahrhundert zu bringen, müssen wir die Lehrpläne dringend entrümpeln, bei den Schulfächern umdenken und Fächer wie z.B. Medienkompetenz und digitale Bildung einführen. Dafür wird es aber nicht reichen, Schulbücher einfach durch Tablets zu ersetzen. Schulleitungen brauchen die nötige personelle, finanzielle und pädagogische Autonomie, um den Lehrplan nach den Bedürfnissen einer modernen und diversen Gesellschaft gestalten zu können. Um die Bildungschancen künftig fairer zu verteilen und die ungleichen Startvoraussetzungen auszugleichen, braucht es zudem einen bundesweiten Chancenindex. Das bedeutet eine Schulfinanzierung, die Schulstandorten mit mehr Kindern aus bildungsfernen Schichten, nicht-deutscher Muttersprache oder anderem Förderbedarf auch dementsprechend mehr Budget für innovative Projekte, Personal, Schulpsycholog_innen und Sozialarbeiter_innen zur Verfügung stellt. 

3. Lehre, Fachausbildungen & lebenslanges Lernen fördern

Mehr junge Menschen für die Lehre zu begeistern, ist für den Wirtschaftsstandort Österreich von großer Bedeutung. Künftig soll es daher in jedem Lehrberuf die Möglichkeit geben, diesen auch mit Matura abzuschließen, in einen anderen Beruf umzusteigen oder ein Studium zu beginnen. Auch in der Erwachsenenbildung gibt es Verbesserungsbedarf: das NEOS-Bildungskonto soll künftig dafür sorgen, dass lebenslanges Lernen endlich leistbar, einfach und transparent wird. Berufliche Veränderung darf in Österreich nicht länger als Scheitern verstanden werden. Das gilt insbesondere auch für den Bildungsbereich: Um die besten Köpfe aus der Praxis für die Ausbildung unserer Kinder zu gewinnen, setzen wir NEOS uns für einfachere Umschulungen zum Pädagog_innenberuf ein und forderneine generelle Modernisierung des Lehrer_innen-Dienstrechts.

4. Neue Finanzierungsmodelle für Hochschulen

Damit Organisation, Lehre und Forschung internationales Spitzenniveau erreichen können, müssen wir die Hochschul-Finanzierung komplett neu denken. Dazu zählen faire Zugangsbeschränkungen, private Investitionen in Bildung und eine verbesserte, kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung. Als Beitrag der Studierenden sehen wir unser Modell von nachgelagerten Studiengebühren. Vorfinanziert durch den Staat, werden sie ab einer gewissen Verdienstsumme über einen längeren Zeitraum zurückbezahlt. Damit ein chancengerechter Zugang zu den Hochschulen nicht länger eine Illusion bleibt, ist zudem ein zügiger Ausbau des Beihilfensystems notwendig.

FAQ zu Bildung:


Unser Ziel für ein zukunftsfittes Bildungssystem muss es sein, Kinder und Erwachsene auf die Herausforderungen der modernen Welt vorzubereiten und sie in ihren Talenten und Fähigkeiten individuell zu fördern. Damit beste Bildung in Österreich zum Standard wird, setzen wir NEOS uns u.a. für mehr Investitionen im Kindergarten, mehr personelle, finanzielle und pädagogische Schulautonomie, eine Entrümpelung der Lehrpläne bzw. eine Modernisierung des Fächerkanons und des Lehrer_innen-Dienstrechts ein. Mutige Reformen braucht es auch bei der Hochschulfinanzierung und im Bereich der Erwachsenenbildung. Zudem möchten wir mehr junge Menschen für die Lehre begeistern und Fachausbildungen attraktiver machen. Mit einem bundesweiten Chancenindex möchten wir künftig für eine Schulfinanzierung sorgen, die Schulstandorten mit mehr Kindern aus bildungsfernen Schichten, nicht-deutscher Muttersprache oder anderem Förderbedarf auch dementsprechend mehr Budget für innovative Projekte, Personal, Schulpsycholog_innen und Sozialarbeiter_innen zur Verfügung stellt.


Österreich gibt verhältnismäßig viel für Bildung ab der Sekundarstufe aus, nur leider nicht für die Elementarbildung - dabei entfaltet der Kindergarten als erste Bildungseinrichtung die größte Hebelwirkung zur Chancengerechtigkeit. Die Folgen von mangelnden Ressourcen sind für alle fatal und machen es fast unmöglich, Familie und Beruf tatsächlich zu vereinen. Insbesondere für Ein- bis Dreijährige fehlen flächendeckende Angebote. Ein echter Neustart in der Bildung kann nur gelingen, wenn er von Anfang an beste Bildung und Betreuung für alle Kinder garantiert! Dafür müssen wir jetzt die Ausgaben in die Elementarbildung auf rund zwei Prozent des BIPs erhöhen (aktuell investiert Österreich nicht einmal die Hälfte). Jeder Euro, den Österreich in die Elementarbildung investiert, macht sich später bezahlt: durch geringere Aufwendungen für Sprachförderung, Nachhilfeunterricht und Sozialleistungen. Für qualitativ hochwertige Elementarbildung sind zuallererst bundesweit einheitliche Standards und Anforderungen an die Ausbildung des Kindergartenpersonals nötig. Zudem müssen die Öffnungszeiten künftig so gestaltet werden, dass sie den Bedürfnissen beider Elternteile gerecht werden und einer Berufstätigkeit nicht im Weg stehen.


Um die besten Köpfe für die Ausbildung unserer Kinder zu gewinnen, müssen wir das Lehramtsstudium mit einem vielschichtigen Aufnahmeverfahren ausstatten und stärker soziale Kompetenzen testen. Es braucht aber auch mehr Wertschätzung für den Lehrer_innenberuf und eine umfassende Modernisierung des Lehrer_innen-Dienstrechts. Dafür sorgt u.a. die Einführung eines bundesweiten Rahmenkollektivvertrages für alle Mitarbeiter_innen (nicht nur Lehrer_innen) an den Schulen. Das Gehaltssystem muss flexibler werden und sich an den branchenüblichen Gehaltsniveaus orientieren, um die besten Expert_innen aus der Praxis für den Lehrer_innenberuf zu begeistern. Gemeinsam mit dem AMS erleichtern wir den Umstieg vom/zum Pädog_innen-Beruf. Berufliche Veränderung darf nicht als Scheitern verstanden werden - und der Eintritt in den Lehrer_innenberuf nicht als Einbahnstraße.


Schulleitungen brauchen die nötige personelle, finanzielle und pädagogische Autonomie, um den Lehrplan nach den Bedürfnissen einer modernen und diversen Gesellschaft gestalten zu können. Das bedeutet auch eine überfällige Entrümpelung der Lehrpläne, um z.B. innovative, fächerübergreifende Projekte zu ermöglichen.


Um die Schule endlich in das 21. Jahrhundert zu bringen, müssen wir die Lehrpläne dringend entrümpeln, bei den Schulfächern umdenken und Fächer wie z.B. Medienkompetenz und digitale Bildung einführen. Für zeitgemäße, altersadäquate digitale Bildung wird es aber nicht reichen, Schulbücher einfach durch Tablets zu ersetzen. Wir brauchen künftig mehr innovative fächerübergreifende Projekte, um kritische Reflexion und das Verstehen gesellschaftlicher, politischer und wirtschaftlicher Zusammenhänge zu fördern. Auch die Vermittlung von Wirtschafts- und Finanzkompetenz sollte gestärkt werden.


Damit Organisation, Lehre und Forschung internationales Spitzenniveau erreichen können, müssen wir die Hochschul-Finanzierung komplett neu denken. Dazu zählen faire Zugangsbeschränkungen, private Investitionen in Bildung und eine verbesserte, kapazitätsorientierte Studienplatzfinanzierung. Damit ein chancengerechter Zugang zu den Hochschulen nicht länger eine Illusion bleibt, ist zudem ein zügiger Ausbau des Beihilfensystems notwendig.


Als Beitrag der Studierenden sehen wir unser Modell von nachgelagerten Studiengebühren. Vorfinanziert durch den Staat, werden sie ab einer gewissen Verdienstsumme über einen längeren Zeitraum zurückbezahlt.


Mehr junge Menschen für die Lehre zu begeistern, ist für den Wirtschaftsstandort Österreich von großer Bedeutung. Künftig soll es daher in jedem Lehrberuf die Möglichkeit geben, diesen auch mit Matura abzuschließen, in einen anderen Beruf umzusteigen oder anschließend ein Studium zu beginnen.


Berufliche Veränderung darf in Österreich nicht länger als Scheitern verstanden werden. Mit dem NEOS-Bildungskonto möchten wir die Erwachsenenbildung reformieren und künftig dafür sorgen, dass lebenslanges Lernen endlich leistbar, einfach und transparent wird. Das Bildungskonto funktioniert dabei wie ein persönliches Bankkonto. Über einen Zeitraum von fünf Jahren kann man bis zu 5.000 Euro gefördert ansparen. Die angesparten Beträge können dann bei zertifizierten Bildungseinrichtungen eingelöst werden. Mit einer Karte oder App kann jede_r im erwerbsfähigen Alter möglichst einfach Bildungsangebote buchen und abrechnen. Jedes Bildungskonto erhält einen Startbonus vom Bund, gestaffelt nach dem jeweiligen Bildungsniveau. Der Bund bezuschusst Einzahlungen der Erwerbstätigen, der Unternehmen und der Länder, Gemeinden und Kammern mit einem bestimmten Prozentsatz des eingezahlten Betrages. Als zusätzlicher Anreiz sind Einzahlungen durch Erwerbstätige von der Steuer absetzbar.


Um die Bildungschancen künftig fairer zu verteilen und die ungleichen Startvoraussetzungen auszugleichen, braucht es zudem einen bundesweiten Chancenindex. Das bedeutet eine Schulfinanzierung, die Schulstandorten mit mehr Kindern aus bildungsfernen Schichten, nicht-deutscher Muttersprache oder anderem Förderbedarf auch dementsprechend mehr Budget für innovative Projekte, Personal, Schulpsycholog_innen und Sozialarbeiter_innen zur Verfügung stellt.


Die Fakten zeigen, dass ein Bekenntnis zur inklusiven Schule nicht ausreicht, um allen dieselben Chancen zu ermöglichen. Die Politik ist hier seit Jahren säumig und weicht Reformwünschen und Unterstützungsansuchen der Lehrer_innen aus. Dabei gibt es viel, das man tun könnte: z.B. eine Anpassung des Lehrplans an die Anforderungen einer tatsächlich inklusiven Schule oder eine verpflichtende Einführung der Österreichischen Gebärdensprache. Wenig hilfreich ist es jedenfalls, Sonderschulen und inklusive Schulzentren zu schließen. Viel besser wäre es, Sonder- und Regelschulen für alle Kinder zugänglich zu machen. Sonderschulen sollten also auch für Schüler_innen ohne Behinderungen geöffnet werden – und Regelschulen stufenweise für Kinder mit Behinderungen. Erst wenn beide Schultypen umfassend barrierefrei sind, können wir gemeinsames Lernen für alle Kinder garantieren. Damit Barrierefreiheit überall Realität werden kann, braucht es nicht nur umfangreiche Investitionen, sondern auch die entsprechende Personalausstattung. Dazu gehören z.B. auch „School-Nurses“ – denn Lehrer_innen sind nicht für das Wechseln von Kathetern, Sondenernährung oder die Gabe von Insulin-Pens ausgebildet. Stichwort Ausbildung: Alle angehenden Lehrer_innen müssen endlich eine fundierte Ausbildung in inklusiver Pädagogik erhalten – und zwar nicht als Wahlmodul, sondern als Teil der Basisausbildung. Bereits aktive Lehrer_innen sollten verpflichtende Fort- und Weiterbildungen dazu besuchen (das gibt es bereits bei Fortbildungen zu Deutsch als Zweitsprache).


Wir NEOS haben einen 9-Punkte-Notfallplan für Kinder- und Jugendliche ausgearbeitet, der die Krise der Kinder- und Jugendgesundheit im Schatten der Pandemie eindämmen soll. Dieser reicht von der Schaffung ausreichender Therapie- und Betreuungsplätze in der Kinder- und Jugendpsychiatrie über die Aufwertung und finanzielle Absicherung der außerschulischen Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Sensibilisierung des Lehrpersonals.

Bleibe informiert! 

Dir gefallen unsere Ideen und Lösungsvorschläge im Bildungsbereich? Dann trage dich ein und wir halten dich mit unserem Newsletter zum Thema Bildung up to date! 

 

Mehr Infos zum NEOS-Programm: 

Hier findest du unsere Konzepte und Reformvorschläge zu unseren anderen Kernthemen: