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Entbürokratisierungsbericht: Bürokratielawine bedroht den Standort - Gemeinsamer Abbau muss das Ziel sein
Der erste Entbürokratisierungsbericht zeigt, wo Österreich ausgebremst wird – und wie wir den Staat wieder einfacher, schneller und effizienter machen.

© NEOS
Ein moderner Staat soll Menschen und Unternehmen den Rücken stärken – nicht sie mit unnötigen Formularen, langen Verfahren und komplizierten Zuständigkeiten belasten. Genau deshalb treiben wir den Bürokratieabbau konsequent voran. Mit dem ersten Entbürokratisierungsbericht schaffen wir erstmals eine faktenbasierte Grundlage für einen schlankeren Staat, der den Menschen dient und wirtschaftliche Dynamik ermöglicht.
Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Bürokratie verursacht in Österreich jährlich Kosten von bis zu 20 Milliarden Euro. Gleichzeitig wuchs die österreichische Wirtschaft zwischen 2018 und 2025 real nur um 4,5 Prozent – deutlich weniger als der EU-Durchschnitt mit 9,2 Prozent oder die USA mit 18 Prozent. Statt Innovation und Investitionen zu fördern, verlieren Bürger:innen und Unternehmen zu oft Zeit in Verfahren, Genehmigungen und Kompetenzwirrwarr.
Jeder bürokratische Hebel war einmal die Lösung eines Problems. Die eigentliche Reformkunst besteht darin zu erkennen, wann aus der alten Lösung selbst ein neues Problem geworden ist.Sepp Schellhorn
Staatssekretär für Entbürokratisierung und Deregulierung
Grundlage des Berichts sind mehr als 5.000 Einmeldungen aus der Bevölkerung über SEDA, von Unternehmen und aus dem öffentlichen Dienst – die größte systematische Erhebung ihrer Art in Österreich. Rund 68 Prozent der Rückmeldungen stammen von Bürger:innen, weitere 22 Prozent von Unternehmen. Besonders häufig wurden fehlende Digitalisierung (25 bis 30 Prozent aller Meldungen), Kompetenzüberschneidungen zwischen Behörden (15 bis 20 Prozent) sowie überbordende Berichts- und Dokumentationspflichten (15 bis 20 Prozent) als größte Belastungen genannt.


Themengebiete der SEDA-Meldungen nach Selbstauswahl (Stand 1.7.2026)
Mit dem Bericht bleibt es nicht bei einer Analyse. Erstmals werden Bürokratieprobleme dauerhaft und systematisch erfasst, das Staatssekretariat als zentrale Stelle für Entbürokratisierung verankert sowie Österreich als europäischer Vorreiter beim Bürokratieabbau positioniert.
Von den beschlossenen Maßnahmen sind aktuell bereits 43 umgesetzt, 23 weit fortgeschritten und weitere 43 in Umsetzung. Nur in vier Fällen gibt es derzeit noch keine Umsetzung. Das zeigt: Entbürokratisierung ist für uns NEOS kein Schlagwort, sondern konkrete Reformpolitik für einen leistungsfähigen Staat und mehr Freiheit für alle.
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