Seit Jahrhunderten messen wir Arbeitsleistung in Zeit. Und nach wie vor steht eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden weit verbreitet für eine hohe Produktivität von Mitarbeitenden. Ist das noch zeitgemäß?
Oberösterreich, Niederösterreich, Salzburg: FPÖ-Regierungsbeteiligungen scheinen für Mütter ohne Erwerbsarbeit die Möglichkeit „Hausfrau als Beruf“ zu bringen. Das alleine bedeutet aber keine „Wahlfreiheit“.
Leistung muss sich wieder lohnen. Egal ob ÖVP-Arbeitsminister Kocher, Hans Peter Doskozil in seinem Bewerbungsschreiben um den SPÖ-Vorsitz oder die Liberalen, man ist sich überparteilich einig: Harte Arbeit lohnt sich in Österreich anscheinend nicht mehr.
Gerade in Krisenzeiten wird gerne über „den Markt“ geschimpft. Aber eigentlich versteckt sich dahinter ein Mechanismus zur Problemlösung, den wir kennen und schätzen sollten.
Schon jetzt fehlen in den „Klima-Jobs“ mehr als 30.000 Fachkräfte. Wenn wir unter „Aufstieg“ nur „Akademisierung“ verstehen, wird sich daran auch nichts ändern.
Die Zinsen sind deutlich gestiegen. Das belastet angesichts hoher Schulden auch das Budget. Es wäre politisch hoch an der Zeit, das offen anzusprechen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Die Bundesgesetze definieren, dass die verschiedenen Kammern in Österreich zur Vertretung der gemeinsamen Interessen ihrer Mitglieder errichtet wurden.
Herbst ist. Und das heißt, die Kollektivvertragsverhandlungen kommen in die heiße Phase. Speziell dieses Jahr, denn heuer fordern die Metaller-Gewerkschafter aufgrund der hohen Inflation mindestens 10 Prozent höhere Löhne.
Das Pensionssystem zu überfordern, hilft niemandem. Die jüngsten Forderungen sind aber ein klares Signal dafür, den Generationenvertrag weiter auszuhöhlen.
Die Geschichte der modernen Welt ist glasklar: Handel macht unser Leben besser. Aber um den fahlen Beigeschmack von unfairem Handel zu vermeiden, brauchen wir einen wertebasierten Zugang.
Ein politisches Problem, das die Bürger:innen im Alltag spüren, ist die Teuerung. Warum ist sie gerade so hoch? Was kann man gegen sie tun? Und wer ist wirtschaftspolitisch dafür verantwortlich?