Thema: Wirtschaft

Die unheilige Union gegen das Klima
Ursula von der Leyen’s Start 2019 war fulminant. Nicht nur, weil sie wie eine Zirkushase unerwartet aus dem Hut gezaubert wurde. Sondern vor allem, weil sie die erste Kommissionspräsidentin war. Und die erste Kommissionspräsident:in, die ihre Präsidentschaft unter einen Leitstern stellen sollte – ein seltenes Exemplar einer progressiven Konservativen.

Made in Europe: Von der Abhängigkeit zur Autonomie in der Chip-Herstellung
Ein Gespenst geht um in Europa - das Gespenst des Chipmangels. Der EU Chips Act hält dagegen und will die Produktion nach Europa holen. Darin liegt die geopolitische Chance zur Stärkung der strategischen Autonomie.

Europas Zukunft: Die Gefahr der Selbstzufriedenheit
In unserer Debatte über die Zukunft der liberalen Weltordnung dürfen wir nicht vergessen, dass Wachstum und Reformen entscheidend sind, um diese Ordnung aufrechtzuerhalten und zu stärken. Doch Europa erlebt eine Zeit der Unsicherheit und wirtschaftlichen Herausforderungen, die unsere Fähigkeit, diese Ordnung zu beeinflussen, infrage stellen.

Moderne Lehre? Zukunftsmusik!
Wer in den Ausbildungsordnungen österreichischer Lehrberufe kramt, fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Ausbildungsvorschriften aus den Jahren 1979, 1982 und 1984, die bis auf eine Änderung der Verhältniszahlen von Lehrlingen zu Ausbildner:innen Anfang der 2000er noch genau so Bestand haben, wie sie vor 40 Jahren beschlossen wurden.

Adam Smith: Der unterschätzte Liberale
Adam Smith – ein Name, der für Kapitalismus steht. Und ein Name, der mit vielen Vorurteilen behaftet ist, die nicht stimmen. Für viele steht er stellvertretend für eine Art „Raubtierkapitalismus“, in dem der Staat sich zurückzieht und alles dem Markt überlassen wird. Aber das stimmt so nicht: Vielmehr war Smith ein sogenannter Ordoliberaler, der staatliche Eingriffe dort fordert, wo sie sinnvoll sind.

Für ein neues Aufstiegsversprechen
Leistung muss sich wieder lohnen. Egal ob ÖVP-Arbeitsminister Kocher, Hans Peter Doskozil in seinem Bewerbungsschreiben um den SPÖ-Vorsitz oder die Liberalen, man ist sich überparteilich einig: Harte Arbeit lohnt sich in Österreich anscheinend nicht mehr.









