
MIGRATION
Die besten Köpfe nach Österreich bringen
Um unseren Wirtschaftsstandort zu stärken, laden wir die besten Köpfe ein, in Österreich zu arbeiten und hier ihren Beitrag zu leisten. Denn mit Blick auf die demographische Entwicklung Österreichs ist klar: wenn wir unseren Wohlstand halten wollen, müssen wir ein attraktiver Standort für qualifizierte Fachkräfte und Unternehmer:innen werden.
Eine umfassende Einwanderungsstrategie oder einfache, legale Wege für Fachkräfte nach Österreich sucht man derzeit aber vergeblich. Das heimische Aufenthaltsrecht ist Kraut und Rüben und die überbordende Bürokratie stellt qualifizierten Zuzug schwer überwindbare Hürden in den Weg. Das möchten wir ändern. Denn wir stehen für geordnete Einwanderung, für Steuerung und für Klarheit!
Dafür setzen wir uns ein:
Einwanderungsgesetz für qualifizierte Zuwanderung
Weg mit Kraut und Rüben - wir vereinfachen und schaffen Klarheit, indem wir alle relevanten Regelungen in ein einziges, durchdachtes Einwanderungsgesetz zusammenfassen! Damit Österreich attraktiv für die besten Köpfe ist, muss im Inland und Ausland aktiv um diese geworben werden.
Aktive Anwerbestrategie für Fachkräfte
Auf einer Online-Plattform können Unternehmen gezielt nach Fachkräften suchen. Sie geben an, um welchen Job es sich handelt und welches Qualifikationsniveau die gesuchten Arbeitskräfte brauchen. Menschen, die nach Österreich einwandern wollen, können sich auf der Plattform registrieren, ihre Ausbildung, Fähigkeiten und Sprachkenntnisse angeben und im Herkunfts- oder Wohnsitzstaat ein Assessment-Verfahren durchlaufen. Erfüllen sie die vorgegebenen Mindeststandards für gesuchte Fachkräfte nicht, werden sie über nachzuholende Qualifikationsmaßnahmen beraten.
Reform der Rot-Weiß-Rot-Karte
Leider sind die Hürden für die Rot-Weiß-Rot-Karte aktuell viel zu hoch und für die meisten Menschen kaum erreichbar. Wir möchten die bürokratischen Hürden verringern, die Einkommensgrenze senken und klare Regeln aufstellen. Die Anerkennung von im Ausland erworbenen Qualifikationen muss bundesweit vereinheitlicht und insgesamt einfacher werden.
Kanada als Vorbild
Im Jahr 1967 implementierte Kanada ein Einwanderungssystem, das auf Punkten basiert. Abhängig von Bildung, beruflicher Qualifikation, Sprachkompetenz, Integrationsfähigkeit, Berufserfahrung und möglichen Arbeitsangeboten kanadischer Arbeitgeber werden Punkte vergeben. Vor der Einführung dieses Systems waren vor allem Menschen aus Europa willkommen, aber mit dem neuen System öffnete sich Kanada für qualifizierte Personen aus aller Welt.
Europäische Einwanderungsstrategie
Wir NEOS wollen ein handlungsfähiges Europa, das in Fragen der Zuwanderung eng zusammenarbeitet und gezielt qualifizierte Arbeitskräfte anwirbt. Deshalb möchten wir die europäische "Blue Card" reformieren, um den Zuzug aus wirtschaftlichen Gründen EU-weit zu erleichtern. Dafür müssen wir bürokratische Hürden bei der Beantragung abbauen und die Zugangsregeln zum europäischen Arbeitsmarkt harmonisieren. Langfristig möchten wir die Online-Plattform zur Job-Vermittlung auf ganz Europa ausweiten.
Weniger irreguläre Migration
Um irreguläre Migration zu verhindern, setzen wir uns für den Ausbau von strategischen Partnerschaften mit Drittstaaten ein. Zudem setzen wir auf strategische Entwicklungszusammenarbeit, mit dem obersten Ziel, Fluchtursachen direkt vor Ort zu verringern.

Sophie Wotschke

