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Der Deal mit den Daten

Wer kontrolliert sie und wer profitiert davon?

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© NEOS / materie.at

Wir geben ständig Daten preis: beim Scrollen am Handy, beim Arztbesuch oder an der Supermarktkasse. Doch wer kontrolliert sie und wer profitiert davon? Im Gespräch mit MATERIE erläutern Barbara Prainsack, Professorin am Institut für Politikwissenschaft an der Universität Wien und Autorin von Datenschlussverkauf, und Ines Holzegger, NEOS-Abgeordnete und Sprecherin für Datenschutz, wie schmal der Grat zwischen Nutzen und Risiko ist. Genau hier beginnt die Unterscheidung zwischen Datensouveränität und Datensolidarität. Während es bei der einen um Kontrolle geht – also darum, wer Zugriff hat und wer Entscheidungen trifft –, stellt die andere die Frage nach dem Zweck: Wem nützen Daten eigentlich, und wie gerecht ist ihre Verwendung?

Vor allem Gesundheitsdaten können Versorgung verbessern und Forschung ermöglichen, zugleich wächst die Gefahr von Kontrolle und Benachteiligung. Volle Transparenz und echte Entscheidungsfreiheit sind daher ausschlaggebend. Denn am Ende läuft alles auf ein Gleichgewicht hinaus: zwischen Innovation und Schutz, zwischen Teilen und Bewahren. Ob Daten uns dienen oder wir ihnen, entscheidet sich genau dort.

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