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Das Freiheitsgefühl ist immer noch im Lockdown

NEOS TEAM
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Sich Zuhause eingraben, Unternehmungen mit Freund:innen und Familie auf die lange Bank schieben, drei Mal darüber nachdenken, was man wann und wo kauft. Das alles kennen wir aus Pandemie-Zeiten. Allerdings führen viele Menschen in Österreich noch immer solch ein Lockdown-Leben. Mehr oder weniger freiwillig, denn schuld daran sind die hohen Preise und der Vertrauensverlust in die Politik.

Unsere Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger findet klare Worte: "Die Regierung hat durch ihr Nichthandeln die Menschen in einen stillen Lockdown geführt. Nicht wegen eines Virus, sondern wegen der Teuerung. Was Österreich jetzt braucht, ist Mut, Gestaltungswille und Leadership für eine neue Politik. Das zeigt der aktuelle Freiheitsindex des NEOS Lab.“

Das Freiheitsgefühl sinkt drastisch

Der Freiheitsindex Österreich 2022 wurde vom NEOS Lab in Auftrag gegeben und ist eine vom SORA-Institut durchgeführte Studie. Diese zeigt auf: Nur noch 39 Prozent der Österreicher:innen empfinden ihr gegenwärtiges Leben als frei, 2019 waren es noch 56 Prozent. Besonders bezeichnend ist, dass der Verlust an finanzieller Freiheit auch immer stärker die Mitte unserer Gesellschaft trifft. Für die NEOS Lab-Präsidentin Indra Collini und unsere Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger zeigen die Zahlen vor allen eines: Immer mehr Menschen müssen darauf schauen, wie sie mit ihrem Geld auskommen.

NEOS Lab Umfrage

Das wirft die Frage auf, wer oder was die Verantwortung für den starken Verlust am Freiheitsgefühl trägt?

Denn weder die Corona-Pandemie noch harte Lockdowns schränken das freie Leben in Österreich momentan ein. Warum das Freiheitsgefühl für uns Österreicher:innen so stark sinkt, das geht klar aus dem Freiheitsindex 2022 hervor:

Krieg, Inflation und Korruption 

Ein Krieg in Europa, die höchste Inflationsrate in fünfzig Jahren und sich wiederholende politische Korruptionsskandale erschüttern das Vertrauen der Menschen in Österreich. Wichtige Reformen bleiben auf der Strecke oder werden von der Bundesregierung dauerhaft verschleppt. Für unsere Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger sind die Erkenntnisse der Studie ein klares Alarmsignal: “Für die Mehrheit der Mittelschicht hat sich die finanzielle Situation zuletzt verschlechtert. Die Vertrauenskrise bleibt ungelöst. Was Österreich jetzt braucht, ist Mut, Gestaltungswille und Leadership für eine neue Politik. Damit die Menschen in dieser Rekord-Teuerung nicht nur leben, sondern sich etwas aufbauen können. Damit wir das Vertrauen nach all den Skandalen zurückgewinnen. Und damit wir Österreich wieder an die Spitze bringen.“

Eine gefährliche Giftmischung für die Freiheit

Neben akuten finanziellen Existenzsorgen und politischen Skandalen sind auch psychische Faktoren in unserer Gesellschaft ausschlaggebend für das Empfinden von Freiheit. Die Gesundheitskrise rund um Corona hat sich zwar entspannt, allerdings geben immer noch 38 Prozent der Befragten an, dass sich ihre psychische Gesundheit seit 2020 verschlechtert hat. Das trifft vor allem junge Österreicher:innen. Denn knapp die Hälfte der Unter-29-Jährigen gibt an, dass sich ihre psychische Gesundheit verschlimmerte. Hinzu kommt, dass 77 Prozent aller Befragten meinen, egal wie sehr sie sich anstrengen, es sei kaum noch möglich, sich durch eigene Leistung Eigentum aufzubauen.

Wie das Freiheitsgefühl wieder wachsen kann

Für uns NEOS zeigt die Analyse des NEOS Lab auf, dass vor allem eine Verbesserung der ökonomischen Rahmenbedingungen und Maßnahmen zur Vertrauensbildung in die Politik Erfolg haben können “Die Österreicher:innen verdienen eine Regierung, die aufzeigt, wie man mit den hohen Preisen nicht nur leben, sondern sich auch etwas aufbauen kann. Wie man sich trotz der vielen politischen Korruptionsskandale als Bürger:in wahrgenommen fühlt. Es ist an der Zeit, das Freiheitsgefühl der Österreicher:innen zu stärken. Die Erkenntnisse des Freiheitsindex zeigen deutlich, wie das erreicht werden kann”, so Beate Meinl-Reisinger.

Details zur Studie

Hier kannst du dir die Studie im Detail ansehen und herunterladen!

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