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NEOS zum Weltfrauentag: Frauen brauchen bessere Rahmenbedingungen

Henrike Brandstötter: „Solange Politik männlich gedacht wird, bleiben Chancen für Frauen begrenzt. Diese Strukturen müssen wir ändern.“

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© NEOS / Cora Kaufmann

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März betonen NEOS die Bedeutung einer stärkeren Beteiligung von Frauen in politischen Entscheidungsprozessen. Nach der 1. NEOS Frauen Konferenz, die am vergangenen Wochenende stattgefunden hat, sieht NEOS-Frauensprecherin Henrike Brandstötter einen klaren gesellschaftlichen Auftrag: Politik müsse sich konsequent weiterentwickeln und an moderne Lebensrealitäten angepasst werden, damit mehr Frauen politische Verantwortung übernehmen können.

Viele Frauen wollen gestalten und Verantwortung übernehmen. Was sie oft zurückhält, sind nicht fehlendes Interesse oder mangelnde Kompetenz, sondern historisch männlich geprägte Strukturen. Solange Politik männlich gedacht wird, bleiben Chancen für Frauen begrenzt. Diese Strukturen müssen wir Schritt für Schritt verändern“, sagt Brandstötter.

Dabei gehe es nicht um Symbolpolitik, sondern um konkrete Verbesserungen der Rahmenbedingungen. „Wer will, soll gestalten können – ohne an Zeit, Geld oder alten Machtstrukturen zu scheitern“, so Brandstötter. Spätabendliche Sitzungen, Parteistrukturen entlang klassischer Männerbiografien oder fehlende Vereinbarkeit von Beruf, Familie oder Pflegeverantwortung seien reale Hürden für viele engagierte Frauen.

NEOS setzen daher auf praktische Maßnahmen: planbare Termine, digitale Teilnahmemöglichkeiten und transparente Entscheidungswege auf allen Ebenen. „Politik darf kein geschlossener Raum für Menschen sein, die ihr gesamtes Berufsleben in Parteien verbracht haben. Sie muss für alle gestaltbar sein, die ihre Lebensrealität einbringen wollen – in Gemeinden, Bezirken, Landtagen und im Parlament“, betont Brandstötter. 

Frauen führen und entscheiden innerhalb der Partei auf allen Ebenen – von Gemeinden bis ins Außenministerium. Gleichberechtigung werde damit nicht nur eingefordert, sondern gelebt. „Wir sprechen nicht nur über Frauenpolitik, wir zeigen, dass Frauen Politik machen. Sichtbare Vorbilder sind entscheidend, denn sie ermutigen weitere Frauen, den Schritt in die Politik zu wagen.“ Dass dieser Ansatz erfolgreich ist, zeigen die Zahlen: In Vorarlberg und Tirol sind alle NEOS-Landtagsabgeordneten weiblich, in Oberösterreich und im Europäischen Parlament herrscht Halbe-Halbe, in Niederösterreich sind zwei von drei NEOS-Landtagsabgeordneten weiblich, in Wien sechs von zehn, wo überdies sowohl die Vizebürgermeisterin als auch die Bundesrätin Frauen sind.

Für NEOS ist mehr weibliche Beteiligung keine Frage symbolischer Repräsentation, sondern demokratischer Qualität. „Wenn politische Entscheidungen überwiegend von einer Gruppe getroffen werden, fehlen wichtige Perspektiven. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung darf nicht nur adressiert werden, sie muss mitentscheiden. Mehr Frauen in der Politik bedeutet eine vollständigere Politik“, erklärt Brandstötter.

Der Weltfrauentag sei daher kein Anlass für Sonntagsreden, sondern ein politischer Auftrag: „Eine moderne Demokratie erkennt Vielfalt nicht als Zusatz, sondern als Voraussetzung guter Politik. Wir freuen uns über jede Frau, die Politik aktiv mitgestalten will – egal ob als Mitglied, Mitarbeiterin, Kandidatin oder engagierte Unterstützerin. Bei NEOS kann sich jede einbringen, Mitglied werden und somit mitentscheiden - und das niederschwellig im eigenen Bundesland: https://www.neos.eu/weltfrauentag

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