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Vom Denken ins Tun kommen: Wie wir Österreichs Innovations­kraft stärken

Wir treiben Österreichs Forschung und Innovation voran: Weniger Bürokratie, mehr Tempo und gezielte Förderung, damit Ideen vom Labor direkt in den Markt gelangen.

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© ORF ON (Screenshot)

Forschung, Technologie und Innovation sind lebensnotwendig für Österreich. Sie sichern Wettbewerbsfähigkeit, Produktivität und nachhaltigen Wohlstand. Österreich investiert rund drei Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung und liegt damit europaweit an der Spitze. Darauf können wir stolz sein. Gleichzeitig müssen wir ehrlich sagen: Exzellenz allein reicht nicht.

Gute Ideen brauchen Umsetzung

Österreich ist stark im Denken, aber zu oft zu schwach im Umsetzen. Zu viele gute Ideen bleiben im Labor, zu viele Patente in Akten. Pilotprojekte scheitern selten an der Technologie, sondern an bürokratischen Hürden und Reibung im System. Forschung, die nicht im Markt ankommt, ist für den Standort wertlos. Genau hier setzt unsere Industriestrategie an. Sie schafft Orientierung und macht den Technologietransfer erstmals zum Kern der Standortpolitik. Ziel ist es, den Weg vom Denken ins Tun konsequent zu ermöglichen.

Ein Land ohne Industriestrategie ist wie ein Fitnessstudio im Jänner: gute Vorsätze, aber kein Plan. Forschung und Technologie sind der Motor für Wachstum, Entbürokratisierung ist das Schmieröl, damit dieser Motor auch Leistung bringt.
Sepp Schellhorn

Staatssekretär für Deregulierung

Fokus auf Zukunftstechnologien

Wir reden nicht über abstrakte Innovationspolitik, sondern über konkrete Schlüsseltechnologien, in denen Österreich Wertschöpfung aufbauen und halten kann, zum Beispiel:

  • Künstliche Intelligenz und fortgeschrittene Produktionstechnologien
  • Quantentechnologie und Photonik
  • Neue Werkstoffe und Life Sciences
  • Energie- und Umwelttechnologien

Diese und andere Technologien entscheiden darüber, ob Österreich Entwickler und Produzent bleibt oder nur Anwender wird. Industriestrategie heißt aber nicht alles ein bisschen, sondern konsequent dort investieren, wo Zukunft entsteht. Innovation braucht nicht nur Geld, sondern Tempo, Klarheit und Planbarkeit. Wer forscht, darf nicht mehr Zeit mit Nachweisen verbringen als mit Entwicklung.

Andere Länder zeigen, was möglich ist, wenn Strategie, Tempo und Mut zusammenkommen. Unsere Aufgabe als Reformkraft in dieser Regierung ist es, alles wegzuräumen, was Innovation verhindert. Wir vereinfachen Verfahren, reduzieren Bürokratie und schaffen Klarheit. Damit Forschung, Technologie und Innovation nicht im System stecken bleiben, sondern im Markt wirken.

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