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Erinnerungskultur heißt immer auch Verantwortung – für die Gegenwart und vor allem für die Zukunft

Meinl-Reisinger/Shetty: „Wir werden alles tun, um zu verhindern, dass neue Formen von Antisemitismus, rassistische Stereotypen und Verschwörungstheorien die Gesellschaft spalten.“

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© Pixabay / nadavush

Anlässlich des internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Jänner sagt NEOS-Parteivorsitzende Beate Meinl-Reisinger: „Der heutige Gedenktag erinnert an das unfassbare Verbrechen des Holocaust, an die systematische Ermordung von sechs Millionen jüdischen Kindern, Frauen und Männern. Doch was im Holocaust geschah, hatte bereits viel früher begonnen – mit dem Erstarken von Feindbildern, mit Ausgrenzung, Hass und Verhetzung. Wir haben aus dieser Erfahrung gelernt und werden alles tun, um zu verhindern, dass neue Formen von Antisemitismus, rassistische Stereotypen und Verschwörungstheorien unsere Gesellschaft spalten. Erinnerungskultur heißt immer auch Verantwortung – für die Gegenwart und vor allem für die Zukunft. Am heutigen Holocaust-Gedenktag erneuern wir daher unser unumstößliches Bekenntnis zu einer offenen Gesellschaft und einer wehrhaften Demokratie, die den Schutz, die Freiheit und die Würde jeder und jedes Einzelnen sicherstellt. Niemals wieder ist jetzt!“

NEOS-Klubobmann Yannick Shetty ergänzt: „In Zeiten multipler Krisen, wachsender Unsicherheit, internationaler Konflikte und zunehmender Radikalisierung erleben wir, wie die ältesten und widerlichsten antisemitischen Verschwörungstheorien wieder salonfähig werden. Jüdinnen und Juden in Österreich und ganz Europa erleben immer mehr Diskriminierung, offenen Hass, Bedrohungen und Gewalt. Am 27. Jänner gedenken wir der Millionen Opfer der Shoa. Uns ist bewusst, dass Gedenken allein nicht reicht. Es geht darum, heute und in Zukunft Antisemitismus – egal, aus welchem Eck er gekrochen kommt – zu bekämpfen und sicherzustellen, dass Jüdinnen und Juden in Österreich ohne Angst und Diskriminierung leben können.“

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