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Weniger Bürokratie für mehr Wettbewerbs­fähigkeit in Europa

Markus Hofer: „Europa muss seine Kräfte auf Wachstum konzentrieren - mit einem vollendeten Binnenmarkt, einer echten Kapitalmarktunion und neuen Freihandelsabkommen.“

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© BKA / Valentin Brauneis

„Europa braucht weniger Formulare, weniger Doppelgleisigkeiten und mehr Freiheit für Unternehmen, die investieren, innovieren und Arbeitsplätze schaffen wollen. Dass Sepp Schellhorn heute zahlreiche Mitgliedstaaten an einen Tisch bringt und aus einer österreichischen Idee eine europäische Initiative macht, ist deshalb ein wichtiger Schritt“, begrüßt NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Hofer die heutige Gründung einer europäischen Allianz für Entbürokratisierung in Brüssel.

Für Hofer müsse der Bürokratie-Abbau Teil einer umfassenderen europäischen Wachstumsagenda sein: „Gerade angesichts des internationalen Wettbewerbs können wir es uns nicht länger leisten, Unternehmen mit unnötigen Vorschriften und überbordender Bürokratie auszubremsen. Gleichzeitig müssen wir uns darauf konzentrieren, was Europa wirtschaftlich stärker macht: Wir müssen endlich den Binnenmarkt weiter ausbauen, die Kapitalmarktunion vorantreiben und neue Freihandelsabkommen abschließen. Europa muss für Unternehmen der beste Ort sein, um zu investieren, zu wachsen und neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

Besonders wichtig sei dabei der gemeinsame Einsatz gegen Gold-Plating: „Wenn europäische Vorgaben auf nationaler Ebene noch mit zusätzlichen Regeln und Auflagen überfrachtet werden, schaden wir unserem Standort. Es ist daher richtig, dass die EU-Kommission einen Pakt gegen Gold-Plating angekündigt hat – und es ist umso erfreulicher, dass Sepp Schellhorn die konkrete Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten bereits auf den Weg gebracht hat. Dazu gehört auch, dass wir erfolgreiche Reformen nicht in jedem Mitgliedstaat neu erfinden, sondern voneinander lernen und funktionierende Lösungen übernehmen.“

Hofer sieht in der Initiative auch ein starkes Signal für Österreichs Rolle in Europa: „Was im Frühjahr als österreichisch-italienische Idee begonnen hat, wird heute zu einem europäischen Netzwerk. Genau so muss moderne Europapolitik funktionieren: selbst Ideen einbringen, Partner suchen und gemeinsam Reformen vorantreiben, die Europas Wirtschaft wieder wettbewerbsfähiger machen.“

DECLARATION on the Alliance for the Reduction of Bureaucratic Burden at Member States Level (ARBB)
Brüssel, 21. September 2026

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