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Gertraud Auinger-Oberzaucher: „Eintrittspreise zu erhöhen, kann nicht die alleinige Antwort sein. Wir müssen verstärkt Synergien nutzen und Shared Services forcieren.“

© Pixabay / Steven Yu
Die zuletzt deutlich erhöhten Eintrittspreise in mehreren Bundesmuseen machen für NEOS-Kultursprecherin Gertraud Auinger-Oberzaucher den strukturellen Reformbedarf im Kulturbereich sichtbar. „Preiserhöhungen bei Museumstickets allein können keine nachhaltige Antwort sein. Die aktuelle Debatte unterstreicht die Notwendigkeit, Finanzierung, Organisation und strategische Steuerung der Bundesmuseen als Gesamtheit zu sehen."
Die NEOS-Kultursprecherin fordert einen lebendigen, aber vor allem lösungs- wie zielorientierten Diskurs zur Thematik.
Auinger-Oberzaucher verweist auf das Regierungsprogramm, das eine langfristige Absicherung und viele wichtige Maßnahmen für die zentralen kulturellen Institutionen vorsieht. „Kunst und Kultur brauchen Planungssicherheit. Dazu gehören transparente Mittelverteilung genauso wie klare Ziel- und Leistungsvereinbarungen“, so Auinger-Oberzaucher.
Gleichzeitig sehen NEOS strukturelle Reformen als zentralen Hebel: „Die Bundesmuseen müssen stärker gemeinsam gedacht werden. Synergien, Shared Services und eine strategisch arbeitende Bundesmuseen-Konferenz sind kein Selbstzweck, sondern Voraussetzung dafür, Ressourcen effizient zu nutzen und den öffentlichen Zugang zu Kultur leistbar zu halten. Dafür sind regelmäßige strukturelle Updates notwendig, eine moderne Steuerung und eine verlässliche Finanzierung.“
Zum spricht sich Auinger-Oberzaucher für eine Bündelung der Zuständigkeiten bei historischen Bundesliegenschaften aus, um Kosteneinsparungen und kohärente Weiterentwicklungen zu ermöglichen.

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