
Österreich benötigt einen verbindlichen Plan gegen Bodenverbrauch
Christoph Pramhofer: „Öffnung des Online-Marktes bringt einheitliche und faire Regeln und kommt ohne staatliches Monopol aus.“

© NEOS/KI
Mit der Übermittlung des Entwurfs für das neue Glücksspielgesetz an die Europäische Kommission zur Notifizierung ist ein weiterer wichtiger Schritt zur umfassenden Reform des österreichischen Glücksspielrechts gesetzt.
Christoph Pramhofer, NEOS-Sprecher für Gesundheit und Kapitalmarkt, zeigt sich erfreut, dass Spielerschutz künftig einen zentralen Stellenwert haben wird: „Uns war und ist ein wirksamer Spielerschutz immer besonders wichtig, ganz besonders aus gesundheitspolitischer Sicht. Neben den direkten Spielerschutzmaßnahmen wie niedrigeren und zentralen, betreiberübergreifenden Einsatzlimits und Sperrregistern wird vor allem die höhere Kanalisierungsrate einen deutlichen Effekt auf den Spielerschutz haben. Denn: Ein Glücksspielangebot, das im legalen und regulierten Bereich stattfindet, ist der beste Spielerschutz.“
Die Novelle wird den Online-Glücksspielmarkt öffnen und einen modernen Rechtsrahmen mit einheitlichen und strengen Regeln für alle konzessionierten Anbieter schaffen.
Pramhofer begrüßt insbesondere, dass das bisherige staatliche Monopol beendet und der Online-Markt kontrolliert geöffnet wird: „Monopole sind vor allem dann problematisch, wenn sie dazu führen, dass Spieler mangels Alternativen auf den Grau- oder Schwarzmarkt ausweichen - genau das war in Österreich der Fall. Bisher haben rund 60 Prozent des gesamten Online-Glücksspiels im unregulierten Markt stattgefunden - ohne jeden Spielerschutz. Mit der Novelle schaffen wir einen modernen Rechtsrahmen, der den Online-Markt öffnet und ohne staatliches Monopol auskommt, und sorgen so erstmals für einen fairen und hohen Spielerschutz.“

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