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Rücktritt von Ruck: Mehr als überfällig und Anlass für Neustart

Douglas Hoyos: „Walter Ruck zieht – viel zu spät – die einzig richtige Konsequenz in der Causa. Die Kammer darf aber nicht zur Tagesordnung übergehen. Es braucht einen echten Neustart.“

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© NEOS

„Der heutige Rücktritt von Walter Ruck war mehr als überfällig und dringend notwendig. Was in den vergangenen Wochen sichtbar geworden ist, ist ein skandalöses Verständnis von Macht und Gesellschaft – insbesondere im Umgang mit Frauen – aber auch ein völlig verkehrtes Verständnis von der Vertretung unserer Unternehmerinnen und Unternehmer. Das Gesagte ist kein Ausrutscher einer einzelnen Person, sondern das Abbild eines Systems, in dem Frauenfeindlichkeit, Postenschacher und ein despektierlicher Umgang mit den eigenen Mitgliedern auf der Tagesordnung steht. Genau deshalb darf man auch nach dem Rücktritt von Ruck in der Wirtschaftskammer nicht einfach wieder zu dieser Tagesordnung übergehen. Es braucht einen echten Neustart!“, sagt NEOS-Generalsekretär Douglas Hoyos.

NEOS-Wirtschaftssprecher und stellvertretender UNOS-Bundessprecher Markus Hofer betont: „Die Wirtschaftskammer Wien gehört ihren Mitgliedern, nicht ihren Funktionären. Das muss auch allen klar sein, die Walter Ruck bis zuletzt die Stange gehalten haben. Für jeden Kammerfunktionär und jeden politischen Verantwortungsträger in diesem Land muss die Loyalität gegenüber der Republik und den Menschen und Betrieben in Österreich immer über der Loyalität zu Freunden stehen – und sie darf nicht völlig überholten Strukturen gelten, die noch dazu ein katastrophales Bild abgeben. In letzter Konsequenz sind Neuwahlen zur Wiener Wirtschaftskammer die beste Lösung, um tatsächlich den Weg für den notwendigen Neustart zu ebnen.“

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