Gewaltschutz ist #Männersache
Mit einem bundesweiten Video-Wettbewerb für Schulen setzt unser Bildungsminister Christoph Wiederkehr ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Jugendliche sollen sich kreativ mit Respekt, Zivilcourage und Verantwortung auseinandersetzen und klare Haltung zeigen.

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Gewalt an Frauen darf in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Mit dem bundesweiten Video-Wettbewerb „Gewaltschutz ist #Männersache“ setzt Bildungsminister Christoph Wiederkehr genau dort an, wo Bewusstsein, Werte und Verantwortungsgefühl früh geprägt werden: in den Schulen.
Der Wettbewerb richtet sich an Schüler:innen ab der 7. Schulstufe und soll die Auseinandersetzung mit Gewaltprävention, Gleichberechtigung, Zivilcourage und gesellschaftlichem Zusammenhalt stärken. Der Zugang ist dabei bewusst klar gewählt: Gewaltschutz betrifft nicht nur Betroffene, sondern die gesamte Gesellschaft. Genau an diesem Punkt setzt #Männersache an.
Gerade junge Menschen setzen sich intensiv mit gesellschaftlichen Fragen auseinander und tragen Debatten aus den sozialen Medien, aus dem persönlichen Umfeld und aus dem Schulalltag weiter. Umso wichtiger ist es, ihnen Räume zu geben, in denen sie Haltung entwickeln, Verantwortung übernehmen und ihre Perspektiven sichtbar machen können. Der Wettbewerb schafft dafür einen konkreten Rahmen und macht deutlich, dass Prävention, Respekt und Solidarität aktiv gelernt und gelebt werden müssen.
Gewaltschutz beginnt nicht erst im Ernstfall, sondern schon viel früher: dort, wo über Rollenbilder, Respekt und Grenzen gesprochen wird. Schulen sind deshalb ein entscheidender Ort, um junge Menschen für ein gewaltfreies Miteinander zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, dass Wegsehen keine Option ist. Wer früh lernt, Verantwortung zu übernehmen und klar Haltung zu zeigen, trägt dazu bei, dass Gewalt gar nicht erst entsteht.
Der heute vorgestellte Video-Wettbewerb für Schüler und Schülerinnen ab der 7. Schulstufe ist ein wichtiges Signal gegen Gewalt an Frauen, denn diese hat weder in Klassenzimmern, noch sonst irgendwo in unserer Gesellschaft einen PlatzChristoph Wiederkehr
NEOS Bildungsminister
Haltung zeigen, Verantwortung übernehmen
Schüler:innen können ihre Beiträge als Klasse, in Kleingruppen oder in klassenübergreifenden Teams einreichen. Gesucht werden Kurzvideos mit einer Länge von maximal drei Minuten, die einfach mit dem Smartphone oder anderen Aufnahmegeräten umgesetzt werden können. Der Wettbewerb ist in zwei Alterskategorien gegliedert: von der 7. bis zur 9. Schulstufe sowie von der 10. bis zur 13. Schulstufe.
Insgesamt werden 16 Kurzvideos ausgezeichnet. Die prämierten Beiträge werden ab dem 25. November 2026, zum Auftakt der internationalen „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, im ORF und auf Puls 4 ausgestrahlt. Damit erhalten die besten Einreichungen eine breite öffentliche Bühne und senden ein starkes Zeichen weit über den Schulbereich hinaus.
Vorbild für den bundesweiten Wettbewerb
Den Anstoß für die österreichweite Initiative gab ein Projekt der BHAK/BHAS Fürstenfeld, das im Herbst 2025 große Aufmerksamkeit ausgelöst hat. Das Video, das den Wettbewerb ins Rollen gebracht hat, ist hier zu sehen:
https://www.youtube.com/shorts/jrb20vLwIFA
Mit „Gewaltschutz ist #Männersache“ wird deutlich, dass Prävention früh beginnen muss. Junge Menschen sollen ermutigt werden, Rollenbilder zu hinterfragen, Zivilcourage zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. Genau darin liegt die Stärke dieses Wettbewerbs: Er verbindet politische Bildung mit Kreativität und macht Schüler:innen zu aktiven Botschafter:innen für Respekt und ein gewaltfreies Miteinander.


