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Zum Tag der Bildung:
die besten Ideen für unsere Schulen

Am 24. Jänner wird der Welttag der Bildung begangen. Ein Anlass, um auf den Plan Zukunft des Bildungsministers und weiteren NEOS-Ideen und Maßnahmen im Bildungsbereich zu blicken.

Christoph Wiederkehr in einem Klassenzimmer

© Konstantin Reyer

Bildung ist mehr als Schule – sie ist der Schlüssel zu Chancen, Selbstbestimmung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Anlässlich des Tags der Bildung am 24. Jänner rückt der folgende Überblick zentrale aktuelle Reformansätze in den Fokus: von mehr Unterstützung für besonders geforderte Schulen über gezielte Deutschförderung und Entbürokratisierung bis hin zu neuen Konzepten für Kindergarten und Schule. Gemeinsam zeigen diese Initiativen, wie wir NEOS Bildung in Österreich gerechter, praxisnäher und zukunftsfit gestalten wollen und werden.

Plan Zukunft – Bildung fürs Leben

In einer Grundsatzrede wurde der „Plan Zukunft“ vorgestellt, ein umfassender Reformplan für das österreichische Bildungssystem, der Schüler:innen besser auf das echte Leben vorbereiten soll. Das beginnt bereits im Kindergarten und erstreckt sich über alle Schulstufen bis zur Berufsausbildung, einschließlich einer Reform der Lehrerausbildung, weniger Bürokratie, mehr Schulautonomie, neuen Lehrplänen, stärkerer Nutzung digitaler Tools und einem klaren Fokus auf zukunftsrelevante Kompetenzen. Ziel ist es, dass Kinder und Jugendliche die Schule mit wirklichen Lebensfertigkeiten abschließen und dass sowohl Schüler:innen als auch Lehrer:innen wieder mehr Freude am Lernen und Lehren haben.

Chancenbonus

Ab dem Schuljahr 2026/27 führt die Bundesregierung den im Regierungsprogramm verankerten „Chancenbonus“ ein, um die Chancengerechtigkeit im österreichischen Bildungssystem zu stärken: 400 besonders geforderte Schulen erhalten jährlich zusätzlich 65 Millionen Euro, um bis zu 800 zusätzliche Vollzeitstellen in Form von Lehrer:innen, Schulpsycholog:innen, Schulsozialarbeiter:innen oder Sozialpädagog:innen einzusetzen – die Schulen wählen diese Ressourcen selbst. Die Auswahl der geförderten Schulen erfolgt objektiv anhand ihrer sozioökonomischen Ausgangslage (SÖL-Kategorien), um dort zu unterstützen, wo viele Schüler:innen aus einkommensschwachen Familien oder mit Migrationshintergrund sind.

Freiraum Schule: Entbürokratisierung

Der bürokratische Aufwand an Schulen soll massiv reduziert werden, damit Lehrer:innen wieder mehr Zeit für Unterricht und pädagogische Arbeit haben und weniger mit Formularen, Portalen und Doppelarbeiten beschäftigt sind. Es wurden zehn konkrete Maßnahmen vorgestellt – darunter die Streichung überflüssiger Rundschreiben, digitale Antragstellung, Vereinfachungen bei der Schulverwaltung, mehr Autonomie und optionalere Dokumentationspflichten, mit dem übergeordneten Ziel: mehr Zeit für echte Bildungsarbeit statt Verwaltung.

Kindergarten neu denken in Wien

Wir NEOS wollen den Kindergarten in Wien grundlegend reformieren, weil er als erste Bildungseinrichtung den Grundstein für ein selbstbestimmtes Leben legt und gleiche Chancen für alle Kinder schaffen soll. Elementarpädagogik ist Hochleistung und Fachkräfte müssen dringend entlastet werden, damit sie mehr Zeit mit den Kindern statt mit Bürokratie verbringen können. Der Reformprozess beruht auf drei Säulen: Pädagogik vor Bürokratie, ein stabiles, faires Fördersystem mit klaren Regeln und eine moderne Verwaltung, die Veränderungen effizient umsetzt.

Schulautonomie bei Deutschförderung

Weil bisher zentrale Vorgaben für Deutschförderung nicht ausreichend wirkten und viele Schüler:innen dem Unterricht wegen unzureichender Deutschkenntnisse nicht folgen konnten, werden nun die Ressourcen verdoppelt und den Schulen mehr Eigenverantwortung bei der Gestaltung ihrer Sprachförderung gegeben. Schulen können künftig selbst entscheiden, wie sie Deutschförderung am besten umsetzen, müssen dazu ein eigenes Sprachförderkonzept erstellen und werden durch Qualitätskriterien, Schulungen und Implementierungsbegleitung vom Bildungsministerium unterstützt. Das bisherige Standardmodell mit Deutschförderklassen und -kursen bleibt weiterhin bestehen.

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