finanz- und wirtschaftsbildung stärken

Wie Schulen unsere Kinder auf das Leben vorbereiten können 

21. April 2022
NEOS TEAM
Beate Meinl-Reisinger und Christoph Wiederkehr

Die beste Bildung bereitet Kinder und Jugendliche für das spätere Leben vor und gibt ihnen ein vernünftiges Handwerkszeug für ihre Zukunft mit. Doch ohne echte Finanz- und Wirtschaftsbildung und mehr Schulautonomie für fächerübergreifende Projekte kommt genau dieses Wissen in österreichischen Schulen viel zu kurz. Welche Ideen und Forderungen wir haben, um das zu ändern, erfährst du in diesem Blogartikel. 

Mit 18 Jahren kennen Schüler_innen zwar alle Flüsse und Gebirgsketten Österreichs und Europas - sie wissen allerdings nicht, wie man einen Mietvertrag liest oder was man vor einem Vertragsabschluss beachten sollte. Sie können eine Gedichtanalyse in drei Sprachen schreiben, haben aber keine Ahnung, wie man das eigene Konto effizient managt oder wie ein Steuerausgleich funktioniert.

"Ich habe gelernt, wie man auf drei Sprachen eine Gedichtinterpretation schreibt, aber nicht, wie man einen Mietvertrag liest.


Echte Finanz- und Wirtschaftsbildung

Für uns NEOS ist klar: Schüler_innen brauchen eine echte Finanz- und Wirtschaftsbildung, um selbstbestimmt leben, alle Chancen nutzen und freie Entscheidungen treffen zu können. Das ist die beste Bildung, die wir meinen. Und die gibt es nur mit NEOS.

Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger und Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre haben heute unsere Ideen und Pläne für die beste Bildung präsentiert, die tatsächlich auf das spätere Leben vorbereitet und den Kindern und Jugendlichen ein vernünftiges Handwerkszeug für ihre Zukunft mitgibt. Schau dir jetzt unsere Pressekonferenz in voller Länge an:

Schulautonomie stärken

Das heimische Bildungssystem ist geprägt von starren, veralteten Strukturen und unübersichtlichen politischen Zuständigkeiten zwischen Bund, Ländern und Gemeinden. Schulen haben zu wenig Freiheiten, den Lehrplan selbst zu gestalten und leiden unter zu viel Bürokratie. Wir NEOS fordern hier schon lange ein Umdenken und möchten den veralteten Fächerkanon aufbrechen.

Damit wir die Schule endlich in das 21. Jahrhundert bringen, müssen wir die Lehrpläne dringend entrümpeln und fächerübergreifenden Projekten mehr Platz einräumen. Schulleitungen brauchen die nötige personelle, finanzielle und pädagogische Autonomie, um den Lehrplan nach den Bedürfnissen einer modernen und diversen Gesellschaft gestalten zu können. Geht es nach uns, sollen künftig 10 Prozent der Jahresunterrichtszeit den Schulen frei zur Verfügung stehen. Neben fächerübergreifenden Projekten soll diese Unterrichtszeit für den Austausch mit der Arbeitswelt und außerschulischen Bereichen genutzt werden.

Vermittlung von "Life Skills" fördern

Um Wirtschafts- und Finanzbildung an Schulen den Stellenwert zu geben, den diese „Life Skills“ verdienen, müssen auch in den Curricula der Lehramtsstudien entsprechende Schwerpunkte gesetzt werden. Für bereits ausgebildete Pädagog_innen, die künftig Wirtschafts- und Finanzbildung unterrichten, braucht es zudem verpflichtende Fortbildungen.

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