Zum Inhalt springen

Echte Veränderung beginnt im Klassenzimmer

NEOS TEAM

Die Schule muss endlich raus aus dem Krisenmodus! Das Drehen an kleinen Schräubchen reicht längst nicht mehr aus, um die großen Baustellen im Bildungsbereich anzupacken. Sorgen wir jetzt für mutige Reformen, damit die Bildung unserer Kinder endlich besser, chancengerechter und moderner wird! In diesem Blog erfährst du, was wir NEOS dem Lehrkräftemangel entgegensetzen möchten, wie man den Lehrberuf attraktiver machen kann und wie es uns gelingt, die Schule endlich ins 21. Jahrhundert zu holen.

Der wichtigste Rohstoff Österreichs ist die Bildung und Ausbildung unserer Kinder. Sie ist der Grundstein für die Innovationskraft, die sie später beruflich einsetzen und damit für Weiterentwicklung und Wohlstand sorgen können. Uns NEOS ist es schon seit unserer Gründung eine Herzensanliegen, allen Kindern die Flügel zu heben.

Raus aus dem Krisenmodus

Doch in den vergangenen Jahren haben wir schmerzhaft mitansehen müssen, wie Distance Learning gepaart mit mangelhafter digitaler Infrastruktur und fehlenden digitalen Kompetenzen die Bildungslücke weiter vergrößert hat. Viele Kinder und Jugendliche sind stark unter Druck geraten – physisch und psychisch. Sie mussten Bildungsinhalte aufholen, während gleichzeitig der so wichtige soziale Austausch mit Gleichaltrigen in der Schule gefehlt hat.

Mutige Reformen statt endlosem Stillstand

Nach drei Schuljahren Corona und Jahrzehnten des Stillstands muss die Schule jetzt endlich raus aus dem Krisenmodus. Österreich braucht Menschen, die groß denken und mutig die Reformen in unserem Land angehen. Und diese Veränderung beginnt im Klassenzimmer und an der Tafel mit den besten Köpfen – also beim Lehrpersonal.

Stellen wir jetzt die Weichen und holen die Schule ins 21. Jahrhundert! Wir NEOS haben unsere Pläne für die beste Bildung längst auf den Tisch gelegt. Jetzt ist der Bildungsminister gefordert, den Lehrkräftemangel nachhaltig zu bekämpfen, den Lehrberuf attraktiver zu machen und den Lehrplan zu modernisieren.

Lehrkräftemangel bekämpfen!

1. Lehrkräftemangel bekämpfen

25.646 Lehrerinnen und Lehrer sind aktuell älter als 55 und werden in den kommenden Jahren in Pension gehen. Demgegenüber stehen 20.074 Studierende, die aktuell Lehramt studieren (siehe Grafik). Und nicht alle von ihnen werden künftig dauerhaft im Lehrberuf bleiben. Dieses Ungleichgewicht führt dazu, dass sich der schon jetzt grassierende Lehrkräftemangel massiv zuspitzt.

Lehrkräftemangel in Österreich

Die Lösung kann nicht sein, noch mehr Studierende ohne die nötige Unterstützung durch erfahrene Lehrkräfte in die Klassenzimmer zu beordern. Es braucht vielmehr bessere Beratung für Studienanfänger_innen und konkrete Anreize, diesen Berufsweg einzuschlagen – insbesondere in den Fächern, wo schon jetzt händeringend Lehrkräfte gesucht werden.

Was das Bildungssystem jetzt braucht. (03)

2. Lehrberuf attraktiv machen

Das führt uns zu unserer zweiten wichtigen Forderung: Der Lehrberuf muss attraktiver werden. Wenn wir die besten Köpfe für unsere Kleinsten wollen, müssen wir ihnen auch bessere Arbeitsplatzbedingungen bieten. Das beinhaltet auch zeitgemäße Endgeräte, administrative Unterstützung und durchgängigen IT-Support. Zudem darf der Lehrberuf nicht länger als Sackgasse missverstanden werden. Der Quereinstieg in und der Ausstieg aus dem Beruf müssen dringend einfacher werden. Außerdem fehlt in Österreich immer noch ein System, das Engagement im Lehrberuf belohnt und fördert. Solche Anreize sind aber immens wichtig, um den Lehrberuf für junge Menschen attraktiver zu machen.

Was das Bildungssystem jetzt braucht. (04)

3. Schulsystem reformieren und modernisieren

Das heimische Bildungssystem ist geprägt von starren, veralteten Strukturen und unübersichtlichen politischen Zuständigkeiten zwischen Ländern, Gemeinden und Bund. Schulen haben zu wenig Freiheiten, den Lehrplan selbst zu bestimmen und leiden unter zu viel Bürokratie. Um die Schule endlich in das 21. Jahrhundert zu bringen, müssen wir die Lehrpläne dringend entrümpeln, bei den Schulfächern umdenken und Fächer wie z.B. Medienkompetenz und digitale Bildung einführen. Schulleitungen brauchen die nötige personelle, finanzielle und pädagogische Autonomie, um den Lehrplan nach den Bedürfnissen einer modernen und diversen Gesellschaft gestalten zu können. Denn das Schulsystem von gestern wird keine Lehrer_innen für morgen anziehen!

Unsere Pressekonferenz in voller Länge

Zum Schulstart in Ostösterreich haben unsere Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger und unsere Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre in einer Pressekonferenz am 6. September unsere NEOS-Visionen im Detail präsentiert. Schau dir jetzt die Pressekonferenz in voller Länge an: 

poster


Melde dich für unseren Newsletter an!

Du möchtest mehr über unseren Einsatz für Freiheit, Fortschritt und Gerechtigkeit erfahren und informiert bleiben, wie wir uns für die beste Bildung einsetzen? Dann trag dich gleich hier ein und bleibe immer am neuesten Stand:

Vielleicht interessieren dich auch diese Artikel

Krisper-1200x674
01.12.2022Stephanie Krisper2 Minuten

NÖ-Tage im ÖVP-U-Ausschuss: Das Schweigen geht weiter

Die Befragungen von Nehammer und Mikl-Leitner im U-Ausschuss waren erneut geprägt von Schweigen, Wahrnehmungslücken und Blockaden. Von Einsicht, Distanzierung und Reformwillen fehlt weiterhin jede Spur. Für mich ist klar, dass wir jetzt bei Reformen den Turbo zünden müssen, um der strukturellen Korruption in Österreich endlich einen Riegel vorschieben. Denn nur so können wir das Vertrauen der Menschen in die Politik und ihre Institutionen wieder verdienen.

NÖ-Tage im ÖVP-U-Ausschuss: Das Schweigen geht weiter
Pressekonferenz mit Beate Meinl-Reisinger und Indra Collini
29.11.2022NEOS Team1 Minute

Darum ist das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen derart im Keller 

Die verheerenden Ergebnisse im diesjährigen „Demokratie Monitor“ zeigen klar, wie groß der Handlungsbedarf ist. Damit das Vertrauen der Menschen in Politik, Institutionen und Medien nicht noch weiter sinkt, müssen ÖVP und Grüne jetzt bei den längst überfälligen Reformen liefern und der strukturellen Korruption in unserem Land endlich einen Riegel vorschieben.

Darum ist das Vertrauen in die Demokratie und ihre Institutionen derart im Keller 
Frau, Leben, Freiheit.
24.11.2022NEOS Team1 Minute

Frau, Leben, Freiheit.

Diese drei Worte haben bereits hunderte Iraner:innen das Leben gekostet und dennoch reißen die Proteste nach der Ermordung Mahsa Jina Aminis nicht ab: Frauen und Männer gehen Tag für Tag für ihre Grundrechte auf die Straße. Die Revolution wird dabei vor allem von einer Generation junger, mutiger Frauen getragen, die sich aus den Zwängen des iranischen Regimes lösen möchten.

Frau, Leben, Freiheit.