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Aktivpension

Länger zu arbeiten muss sich finanziell lohnen!

Es gibt viele Menschen, die nach dem Regelpensionsalter weiterarbeiten möchten. Manche, weil sie ihre Erfahrung weiter einbringen wollen, andere weil sie Freude an ihrer Tätigkeit haben oder aber sich einfach ein höheres Einkommen wünschen. Wer aber bisher länger arbeitete, war mit hohen Abgaben konfrontiert und wer den Pensionsantritt aufschob, hatte zu wenig unmittelbaren finanziellen Anreiz. Mit der Aktivpension wird diese Logik umgedreht.

Die Aktivpension richtet sich an zwei Gruppen: An Menschen, die ihren Pensionsantritt aufschieben und weiter im Beruf bleiben. Und an Menschen, die bereits eine Alterspension beziehen und daneben weiterarbeiten.

Die Vorteile:

Steuerlicher Freibetrag

Ab 2027 wird für Menschen, die nach Erreichen des Regelpensionsalters weiterarbeiten, ein steuerlicher Freibetrag von bis zu 15.000 Euro pro Jahr gelten.

Entfall des PV-Dienstnehmerbeitrages

Es entfällt für diese Gruppe der Arbeitnehmer:innen der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung. Das bedeutet: Wer freiwillig länger arbeitet, behält spürbar mehr von seinem Einkommen und auch die Unternehmen erhalten dadurch eine Lohnnebenkostensenkung.

Für den Zuverdienst neben einer bereits bezogenen Pension gelten klare Voraussetzungen:

  • Männer benötigen grundsätzlich 40 Versicherungsjahre
  • Frauen benötigen zum Start 34 Versicherungsjahre

Diese Regelung wird bei Frauen schrittweise an das steigende Regelpensionsalter angepasst. Damit ist die Aktivpension treffsicher ausgestaltet und wurde mit mehreren Sicherungen ausgestaltet, dass es zu keinem Exodus in die Frühpension kommt. Es geht um eine freiwillige Entscheidung, die endlich fair behandelt wird: Wer länger arbeiten kann und will, soll davon auch profitieren.

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