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Anna Stürgkh: „Offener Handel mit Indien bietet neue Chancen für europäische Ideen.“

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Die NEOS-Europaabgeordnete Anna Stürgkh begrüßt die Unterzeichnung des EU-Indien-Abkommens ausdrücklich und sieht darin einen zentralen Baustein für Europas wirtschaftliche Zukunft und Rolle in der Welt. In einer Zeit globaler Unsicherheit brauche Europa starke, verlässliche Partner. Indien sei dabei von strategischer Bedeutung.
„Indien ist ein Land der Innovation und des Aufschwungs und ein zentraler Partner für unsere Zukunft. Das EU-Indien-Abkommen schafft neue Chancen für unsere Unternehmerinnen und Unternehmer, stärkt europäische Produkte und macht uns unabhängiger von jenen Ländern, die uns schaden wollen“, betont Stürgkh. Das Abkommen könne als eine Art economic insurance verstanden werden – als Absicherung für Europas und Österreichs Wirtschaft. „Wir erleichtern den Verkauf österreichischer Qualität in einen Markt mit 1,4 Milliarden Menschen. Das bietet echte Chancen - sowohl für Traditionsbetriebe als auch für Start-Ups.“
Stürgkh unterstreicht die Notwendigkeit für mehr Partnerschaften dieser Art: „In einer Welt, in der Länder wie die USA sich immer mehr abschotten, bieten wir das Gegenmodell. Mit neuen Partnern schaffen wir es, unsere Lebensqualität zu sichern, Innovation voranzutreiben und eine sicherere Welt zu schaffen. Wir dürfen uns nicht abhängig machen von einigen wenigen, sondern bauen auf eine Vielzahl verlässlicher Verbündeter.“
Abschließend fordert Stürgkh eine aktive handelspolitische Rolle Österreichs innerhalb der EU: „Offener, regelbasierter Handel ist kein Risiko, sondern ein zentraler Hebel für Wohlstand, Stabilität und politische Gestaltungsfähigkeit. Das EU-Indien-Abkommen ist ein wichtiger Schritt in genau diese Richtung.“

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