Neue Kampagne zur Attraktivierung der Elementarpädagogik
Die neue Kampagne „Elementarpädagogik ist elementar wichtig“ verfolgt das Ziel einer Imageverbesserung und Bewerbung konkreter Ausbildungswege.

© BMB / elementarwichtig.at
Bildungsminister Christoph Wiederkehr präsentierte heute eine neue Kampagne, deren Ziel es ist, neue Pädagog:innen für den Elementarpädagogikbereich zu gewinnen. Die Kampagne rückt die gesellschaftliche Bedeutung der Elementarpädagogik in den Mittelpunkt, mit zwei zentralen Zielen:
- Imageverbesserung und Awareness:
Es geht um gesellschaftliche Anerkennung für einen Beruf, der hochqualifiziert, verantwortungsvoll und sinnstiftend ist. Es muß ihm die Wertigkeit in der Gesellschaft gegeben werden, den er verdient. - Information und Bewerbung konkreter Ausbildungswege:
Ab Herbst 2026 wird es einen flächendeckenden Ausbau der berufsbegleitenden BAfEP-Kollegs geben. Das Angebot richtet sich an Erwachsene mit Matura, Studienberechtigungsprüfung oder Berufsreifeprüfung, die sich beruflich neu orientieren möchten, insbesondere auch und im ländlichen Raum.
Für AHS-Maturant:innen, die nach der Matura studieren wollen und bisher nur selten den Weg in die Elementarpädagogik gefunden haben, werden neue Bachelorstudiengänge „Elementarpädagogik“ an ausgewählten Pädagogischen Hochschulen angeboten. Künftig können sie über ein grundständiges Bachelorstudium die Berufsberechtigung als gruppenführende Fachkraft erwerben.
Elementarpädagogik ist die Basis unseres Bildungssystems. Wer Kinder in ihren ersten Lebensjahren begleitet, trägt enorme Verantwortung und leistet einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gesellschaft.Christoph Wiederkehr
Bildungsminister
Das Bundesministerium für Bildung begegnet den großen Herausforderungen – insbesondere dem Mangel an pädagogischen Fachkräften – nun mit dieser umfassenden Ausbildungsoffensive, dem Ausbau und der Öffnung neuer Ausbildungswege sowie mit Verhandlungen mit den Bundesländern über Verbesserungen im Berufsfeld, etwa durch einheitliche Qualitätsstandards.
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