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Mein Glaubenssatz als Unternehmer: Arbeit muss sich für die Leute auch lohnen

Sepp Schellhorn
Sepp Schellhorn

Wie erkläre ich meinen Kindern, dass sich Arbeit noch lohnt? Die Politik der letzten Jahrzehnte hat den jungen Menschen das Zukunftsversprechen genommen. Den Vorwurf darf man aber nicht den jungen Menschen machen. Die Politik muss endlich Rahmenbedingungen schaffen, damit sich der Beitrag der arbeitenden Menschen wieder lohnt. 

Vor zehn Jahren hat sich ein Küchenchef im Hotel beworben und man hat ihm gesagt: „Wir melden uns bei Ihnen.“ Heute bewirbt sich ein Küchenchef und sagt nach dem Gespräch: „Ich melde mich bei Ihnen.“ Das ist gut für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer. Denn sie haben die Wahl. In vielen Berufen wie in der Pflege oder im Tourismus sorgt der Arbeitskräftemangel aber für Probleme. Daher müssen wir jene belohnen, die noch bereit sind zu arbeiten, wenn die anderen frei haben.

NEOS haben sich immer als Stimme für die arbeitenden Menschen in unserem Land eingesetzt. Und sie sprechen für all jene, die Österreich mit ihrem Beitrag, ihrer Leistung und ihrer Innovationsfreude zu dem Land machen, das es ist – und dass es noch werden kann! Davon bin ich überzeugt. Das habe ich am Sonntag in der ORF-Diskussionsrunde „Im Zentrum“ auch nochmals klargemacht!

Die Welt steht nicht mehr lang 

Ich verstehe die jungen Menschen schon: Klima, Kohle, Krise, Krieg und am Ende gibt es irgendeine Zahlung mit der Gießkanne. Warum soll man da noch arbeiten? Leider werden es meine drei Kinder nie so schön haben wie wir, wenn wir nicht anpacken und den jungen Menschen den Glauben an die Zukunft zurückgeben. Und da kommen die Regierenden und schmeißen mit noch mehr Steuergeld um sich.

Die Welt steht nicht mehr lang. Aufstieg muss in Österreich doch wieder ein ehrliches Versprechen sein! Jede und jeder soll sich aus eigener Kraft etwas aufbauen können. Das erreichen wir, indem sich Vollzeit wieder voll auszahlt. Doch die ÖVP und auch Grüne, FPÖ und SPÖ haben mit ihrer Politik den Jungen die Leistungsgerechtigkeit gestohlen. Maßnahmen, wie sie NEOS vorschlagen, wie etwa den Vollzeitbonus oder die Entlastung der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, können dafür sorgen, dass sich der Beitrag der arbeitenden Menschen wieder lohnt.

Wann heißt es endlich: "Mehr Netto vom Brutto"? 

Die Politik der letzten Jahrzehnte hat es verabsäumt, an den richtigen Schrauben zu drehen. ÖVP, SPÖ, FPÖ und Grüne vergessen auf all jene, die die Rechnung dafür bezahlen. Sie vergessen, dass sich die arbeitenden Menschen auch etwas erwarten für ihr Geld. Denn es sind genau sie, die doppelt zahlen für das Systemversagen.

Gerade jetzt, gerade in der Krise, sollten wir doch endlich dafür sorgen, dass ich als Unternehmer meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein anständiges Gehalt zahlen kann. Seit Jahren poltern die NEOS, dass mehr Netto vom Brutto bleiben muss, denn der Finanzminister schneidet immer mit. Ich zahle gerne 100 Prozent Feiertagszuschlag – blöd nur, dass beim Arbeitenden lediglich 48 Prozent übrig bleiben!

Als Hotelier und Unternehmer gilt mein erster Gedanken zudem auch immer meinen Gästen. Dennoch fließt ein Großteil meiner Arbeitszeit in Formulare und Bürokratie, anstatt in die Beratung meiner Kunden. Das ist doch Unsinn! Sparen wir nicht bei den Menschen, die engagiert sind und ihren Beitrag erbringen. Sparen wir im Föderalismus, so lange er nicht gelebt wird. Denn bis jetzt ist es vielmehr ein "Fladeralismus" an uns, den Steuerzahlenden. Wie Thatcher schon sagte : „It is not the government’s money, it is the taxpayer‘s money"!

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