Transparenz zum Feedback-Tool bei „Schule neu denken“
Beim Beitrag „Schule neu denken“ (veröffentlicht am 29. Jänner 2026) war ein offenes Feedback-Tool in Form einer Abstimmung mit drei Antwortmöglichkeiten eingebunden. Innerhalb kurzer Zeit wurden zu den ersten 300 Stimmen mehrere tausend zusätzliche Stimmen abgegeben. Diese überraschende Entwicklung wirkte auf uns so, als würde jemand das Ergebnis manipulieren wollen.
Wir haben das Feedback-Tool als Sofortmaßnahme deaktiviert und sind dem nachgegangen. Wir konnten feststellen, dass es sich im konkreten Fall nicht um reguläre Teilnahmen gehandelt. Das Tool war technisch manipulierbar und knapp 90% der Stimmen wurden im konkreten Fall von einem Gerät abgegeben.
Trotzdem werden genau diese manipulierten Zahlen unhinterfragt und ungeprüft als „Ergebnis“ verbreitet und zur Grundlage politischer Kritik gemacht wie etwa von der FPÖ, einigen Medien und auch Heinz Sichrovsky (NEWS).
Manipulierte Klickzahlen werden durch Wiederholung nicht wahr und sie werden auch nicht demokratischer, nur weil man sie publiziert. Letztendlich handelt es sich um eine Variante der Strohmann-Argumentation, die mehr über den Kritiker oder die Kritikerin oder deren Agenda aussagt, als über den manipulierten Sachverhalt.
Wir stehen zu offener Debatte, aber weigern uns diese mit Menschen und Medien zu führen, die mit offensichtlich manipulierten Daten für ihre politische Narrative argumentieren.
PS: Ohne die unzulässigen Stimmen ergab sich folgende Verteilung:
- 26 %: Neue Fächer sind eine gute Idee
- 23 %: Lehrplan nicht ändern
- 51 %: Neue Fächer ja, aber Stunden anders verteilen
