Kampf gegen den Klimawandel 

Der neuste Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC) zeigt die dramatischen Konsequenzen der Erderwärmung auf. Bereits heute sind weltweit 23,5 Millionen Menschen aufgrund wetterbedingter Katastrophen aus ihrer Heimat geflohen. In nur wenigen Jahrzehnten könnten es hunderte Millionen sein. Auch unser Planet nimmt nicht wiedergutzumachenden Schaden. Über 20 Prozent der Insektenarten sind vom Aussterben bedroht, nahezu alle Korallenriffe könnten für immer verschwinden, Polkappen und Gletscher abschmelzen und gut 40 Prozent der Weltbevölkerung würde mindestens einmal in fünf Jahren von extremer Hitze heimgesucht werden. Im Pariser Klimaabkommen hat die Weltgemeinschaft beschlossen, die globale Erderwärmung einzudämmen. Doch reichen die bisherigen Bemühungen bei Weitem nicht aus, um die internationalen Klimaziele zu erreichen. Vielmehr braucht es jetzt eine schnelle Trendwende.

NEOS wollen
  • Ein 40 Mrd. Euro Investitionspaket in den Klimaschutz:
    Wir wollen ein zukunftsfähiges Europa, das nach vorne blickt und klimafreundliches Wirtschaftswachstum ermöglicht. Anstatt Milliarden für Bürokratie und die Agrarindustrie zu verschwenden, wollen wir verstärkt in Klimaschutz und Innovation investieren. Daher schlagen wir vor, rund 40 Mrd. Euro im nächsten mehrjährigen EU-Finanzrahmen einzusparen, indem wir die Gemeinsamen Agrarpolitik um 10% kürzen ( das sind ca. 36.5 Mrd. Euro) und den unnötigen zweiten Amtssitz des Europäischen Parlaments in Straßburg (Kostenpunkt über 1 Mrd. Euro) abschaffen. Die dadurch entstehenden Mittel wollen wir zur Bekämpfung des Klimawandels einsetzen und in erneuerbare Energie und nachhaltige Infrastruktur investieren. Mit dieser Summe könnte man einiges voranbringen: etwa 80.000 Elektrobusse anschaffen, ca. 120 km2 Solar-Anlagen installieren (das entspricht 16.500 Fußballfeldern), oder 320.000km Radweg bauen (= 100-mal Lissabon nach Warschau). 
  • Einführung einer europaweiten CO2-Steuer:
    Wenn wir das Klima retten wollen, ist eine radikale Trendumkehr notwendig. Um klimafreundliches Wirtschaftswachstum zu gewährleisten, muss Umweltverschmutzung teurer werden und Innovation günstiger. Wir müssen also Anreize für Unternehmen setzen, damit diese Arbeitsplätze schaffen und umweltschonend produzieren. Derzeit tun wir aber das genaue Gegenteil: Wir besteuern Löhne zu hoch und Umweltverschmutzung zu niedrig. Beispiel Österreich: 2017 wurde der Faktor Arbeit mit Abgaben von fast 90 Mrd. Euro belastet. Die Einnahmen aus der Besteuerung von Emissionen betrugen dagegen nur 6,5 Mrd. Euro. Kein Wunder, dass die Schadstoffproduktion seit Jahren steigt und wir auf bestem Weg sind, die Pariser Klimaziele zu verfehlen! Wir NEOS haben als einzige Partei einen umfassenden Plan vorgelegt, um die Pariser Klimaziele zu erreichen und klimafreundliches Wirtschaftswachstum zu ermöglichen. Dazu schlagen wir die europaweite Einführung einer aufkommensneutralen CO2-Steuer vor. Ziel ist es, das Verursacherprinzip in den Mittelpunkt zu stellen. Wer ständig im Flugzeug sitzt, soll einen höheren Preis zum Schutz des Klimas zahlen, als diejenigen die ihren Urlaub auf dem Balkon verbringen.

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