Wir müssen an Übermorgen denken

Wir müssen an Übermorgen denken. Macht sonst keiner.

Ältere Menschen wollen zu Recht eine Absicherung ihres Lebensabends, aber nicht Raubbau an der Jugend.

Unser Plakat zeigt, wofür Politik stehen sollte - dafür, nachzudenken, Weitblick zu haben, an Übermorgen zu denken, nicht nur bis zur nächsten Wahl. 

Denn die großen Fragen unserer Zeit und unserer Gesellschaft können wir aber nicht kurzfristig lösen – dafür brauchen wir Visionen, Konzepte und auch den Mut, Unangenehmes anzusprechen. Nicht nur bei den Pensionen, auch bei den Themen Klimawandel, Bildung, Integration oder Pflege.

Zum Pensionsgipfel im Palais Epstein meinte NEOS-Europaabgeordnete Claudia Gamon:
„Schwarz, Rot, Blau kündigen dort oben mit ihrer Wahlzuckerlmaschine gerade einseitig
den Generationenvertrag. Wir Junge wollen solidarisch dafür sorgen, dass kein Pensionist und keine Pensionistin in Armut leben muss, aber die Politik muss auch dafür sorgen, dass die Solidarität in beide Richtungen geht."

Einfach für alle Pensionen viel mehr Erhöhung zu versprechen, ist reiner Wahlkampfpopulismus ohne Vernunft!

Für NEOS ist klar, die Pensionistinnen und Pensionisten sollen die Teuerung abgegolten bekommen, aber wir müssen uns immer vergegenwärtigen, dass die Erhöhungen ja auch finanziert werden müssen und dass wir schon jetzt eine Pensionslücke von mehr als 20 Milliarden Euro haben. In den 400 Millionen, die dieses Wahlzuckerl kosten wird, ist die Erhöhung der Beamtenpensionen, die normalerweise die Veränderung übernehmen, noch nicht einmal eingepreist. Das wären nochmals 200 bis 300 Millionen Euro.

NEOS schlagen daher folgende Lösungen vor:

  • Die Einführung einer Flexipension nach skandinavischem Vorbild: Jede_r kann immer genau sehen, wie hoch die Pension ist, wenn man vor oder nach dem persönlichen Referenzantrittsalter tatsächlich in den Ruhestand geht - mit Abschlägen davor und einem Bonus danach.
  • Die automatische Berücksichtigung der steigenden Lebenserwartung im Pensionssystem („Pensionsautomatik")
  • Die rasche Angleichung des Antrittsalters für Frauen: Das sichert Frauen im Alter besser ab, weil ihnen der Gesetzgeber nicht fünf gute Beitragsjahre am Ende der Karriere wegnimmt.

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