Mit unserem Einwanderungsgesetz bringen wir die besten Köpfe nach Österreich!

26. August 2019

Worum geht's

Österreich wird älter. Der demographische Wandel ist aber nur einer von vielen Gründen, warum Österreich zusehends die Fachkräfte ausgehen. Neben der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft gibt es Wanderbewegungen, die sich auf die Bevölkerungsstruktur auswirken. Österreich muss sich die stattfindende Migration zu Nutze machen und das Potential von qualifizierten Fachkräften, die zuwandern möchten, nutzen. Stichwort: geordneter Zuzug - Steuerung und Klarheit - qualifizierte Zuwanderung statt Chaos. 

Das Aufenthaltsrecht ist in Österreich allerdings Kraut und Rüben. Es gibt keine umfassende Strategie, dafür zu viele verschiedene Gesetze, zu viel Bürokratie. Das alles hemmt die Wirtschaft und spielt Populisten in die Hände, die die Tatsache ausnützen, dass Menschen derzeit fast nur dann legal nach Österreich einwandern können, wenn sie um Asyl ansuchen. 

NEOS-Forderungen

Schaffung eines einzigen Einwanderungsgesetzes: Wir fassen relevante Gesetze und Verordnungen etc. in ein einziges, durchdachtes Einwanderungsgesetz zusammen. Weg mit Kraut und Rüben - wir vereinfachen und schaffen Klarheit.

Auswahl anhand eines Punkte-Systems: Mit der Rot-Weiß-Rot-Karte hat man's versucht. Leider sind die Hürden viel zu hoch und kaum erreichbar. Zu hohe Einstiegsgehälter oder die "Wohnsitzauflage" (die zu dem Teufelskreis führt: Ohne Wohnung keine Arbeit, ohne Arbeit keine Wohnung) werden abgeschafft. Stattdessen berücksichtigen wir, was jemand kann und welche Fähigkeiten er/sie mitbringt bzw. von Unternehmen gesucht werden.

Vermittlung via Online-Plattform: Unternehmen registrieren sich und geben auf der Online-Plattform an, um welchen Job es sich handelt und welches Qualifikationsniveau die gesuchten Arbeitskräfte besitzen müssen. Gleichzeitig können sich auch jene Menschen, die nach Österreich einwandern wollen, registrieren, in dem sie ein Online-Profil (formelle Bildung, Sprachkenntnisse, etc.) anlegen, das dann überprüft wird, und ein Assessment-Verfahren durchlaufen.

Qualifikationen vorab klären - Verfahren vereinfachen und verkürzen: Ein Profil für die Plattform kann im Herkunfts- oder Wohnsitzstaat erstellt werden. Erfüllt man die vorgegebenen Mindeststandards für gesuchte Fachkräfte nicht, wird man im betreffenden Herkunftsstaat über etwaige nachzuholende Qualifikationsmaßnahmen (Sprachkurse, etc.) und Angebote beraten. Das Verfahren selbst soll binnen eines halben Jahres abgeschlossen werden.

Aktive Anwerbestrategie im In- und Ausland: Damit Österreich attraktiv für die besten Köpfe ist, muss sowohl im Inland (z.B. Universitätsabsolvent_innen) als auch im Ausland aktiv um diese geworben werden. Allerdings im Einklang mit einer langfristigen Strategie und Schwerpunkten.

Kurz und bündig

Fachkräfte willkommen heißen! Wir laden die besten Köpfe der Welt ein, in Österreich zu arbeiten und ihren Beitrag zu leisten. Dadurch stärken wir unseren Wirtschaftsstandort und bringen unser Land nach vorne.

Schluss mit dem Chaos - her mit dem Plan. Statt immer nur herumzuwurschteln und da und dort zu reparieren, müssen wir eine umfassende Reform und einen Systemwechsel auf den Weg bringen.

Wir müssen es schaffen, einfache und legale Wege nach Österreich für Menschen zu schaffen, die hier einen Beitrag leisten wollen. Wir brauchen qualifizierte Zuwanderung. So ehrlich müssen wir sein. Mit unserem klaren Plan nehmen wir auch Populisten, die nur Hetze betreiben und Chaos verursachen, ihre Geschäftsgrundlage.